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Fliegende Zecke (9-)

 

Bisher 33 Kommentare zu "Fliegende Zecke"Hochgeladen von: phil
29.08.2009 - Jochen_Admin
Wenn man das Bohrhakenraster des Erstbegehers von oben gedanklich nach unten fortsetzt, so sitzt der neue Haken an exakt der Stelle, wo bisher gemäß des Rasters keiner war.
Der neue Haken ist also nicht nur äußest sinnvoll, sondern auch logisch.

Abgesehen davon sollte sich ein Bohrhakenraster von Routen, die vom Boden aus starten, wenn schon, dann nach oben weiten und nicht nach unten. Es sind schon so viele Unfälle passiert, weil der erste Haken zu hoch sitzt, vor allem bei leichten Routen im Fränkischen in den vergangenen beiden Jahren, so dass die ersten Haken einen Sturz auf den Boden vermeiden sollten, unabhängig vom Schwierigkeitsgrad.

Diese Meinung fußt nicht auf irgendeiner Ethik, sondern auf dem gesunden Menschenverstand. Intelligenz, so ein Sprichwort, ist ein Geschenk der Natur an die Menschheit. Wenn ich die Äußerungen und deren Argumentationen lese, dieser neue Haken sei nicht sinnvoll oder gar nicht statthaft, so schulde ich dies dem Umstand, das nicht jeder von der Natur gleichermaßen mit geistigen Gaben beschenkt wird.

Ich hoffe und bete trotzdem, dass die Vertreter des harten männlichen Bergsports nicht von ihrer hohlen Hybris eines Tages allzu hart bestraft werden. Es soll sich jeder umbringen, wie er will, den anderenaber das gleiche aufzuzwingen, dazu hat niemand das Recht.

Es gibt im Übrigen einen interessanten Aspekt, der den Übergang des Sportkletterns vom reinen Testosteronsport hin zum Familiensport verdeutlicht.

In meinen Anfängen, Mitte der 1970er Jahre, war bis auf wenige Ausnahmen männlicher Schweiß an den Einstiegen zu riechen. Um die wenigen Frauen, die kletterten, balgte sich ein ganzes Rudel Männer. Das konnte natürlich nicht ewig so bleiben. Man hatte seine ersten Freundinnen, und jetzt stand manvor der Wahl, entweder sonntags spazieren zu gehen oder die Angebetete irgendwie zum Klettern zu bringen. Mit Rostgurken in brüchiger Wand war das zarte Geschlecht keinesfalls vom Kaffeetisch zu bewegen. Also musste es gesitteter, weniger gefährlich zu gehen.

Also richtete man die Routen besser ein und schlug gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Suche nach dem weiblichen Geschlecht hatte ein Ende. Und man musste das Klettern nicht aufgeben. Liebe und Leidenschaft ließ sich verbinden. Nebenbei lernte man, dass es sowas wie Duschgel und Seife gab.

Dahinter steckt natürlich eine gehörige Portion Eigensucht. Aber letzten Endes hat es das Sportklettern auf eine sehr breite Basis gestellt, bis dahin, dass es am manchen Schulen im Sportfach praktiziert wird. Ganz zu schweigen von den vielen Kindern, die mittlerweile begeistert klettern. Es bleibt nicht aus, dass diese Leute auch nach draußen gehen. Die Verbreiterung der Basis hat zur Folge, dass man sich geistig dieser neuen Situation stellen muss.Aber wie gesagt, Intelligenz ...

Ihr Jungen, seid froh, dass ihr als Folge ein nunmehr natürliches Geschlechterverhältnis von nahezu 50:50 in fast allen Alterstufen in eurem Lieblingssport vorfindet, zu meiner Zeit war es 1:100. Um es richtig zu verstehen: 1 Frau auf 100 Männer, und nicht umgekehrt! Grausam, sage ich euch. Nur schwitzende, stinkende Männer, die ihre Socken niemals wechselten.

Das Sportklettern ist durch den Einzug des weiblichen Geschlechts natürlicher und sympathischer, entspannter und entkrampfter geworden. Dass die Leistung unter der besseren Absicherung nicht gelitten hat, sondern das Gegenteil der Fall war, zeigt, was Ihr Jungen, Männlein wie Weiblein, schon an Schwierigkeiten klettert. Allergrößten Respekt. Davon konnte ichnur träumen.

Für mich ein wahrer Forschritt. Manchmal glaube ich, die ganzen Haken- und Ethikdiskussionen verstehen eh nur noch ein paar alte Säcke. Das ganze gab es übrigens schonmal als Streit ums Magnesia in den Anfängen der Sportkletterei. Wie verbittert und ideologisch wurde der geführt! Freundschaften zerbrachen, heute kräht kein Hahn mehr danach. Einst erbitterte Feinde des Magnesias benutzen es heute so selbstverständlich wie Seife.

Ich vermute daher, dass den Herren des hohen Testosteronspiegels, die für Risiko, Herausforderung und Männlichkeit stehen, eigentlich nur die rechte sexuelle Befriedigung fehlt. Das ist natürlich traurig, aber wir anderen sollten darunter nicht leiden müssen.
04.08.2009 - mattimasterAdmin
So wie´s aussieht, hab ich da mit meiner Äußerung ein paar Leuten schön auf die Füße getreten.Sorry für´s, wollte da niemanden persönlich angreifen.

aber wir, die modernen Kletterer, sollten das respektieren, was uns die Erstbegeher hinterlassen haben...denn das modifizieren übernehmen doch schon andere! Ein gruß an die LiWis
01.08.2009 - HarriAdmin
Na gut, wenn die Mehrheit denkt, dass man sich die Routen aufs eigene Niveau zurecht rücken kann werde ich demnächst anfangen die Touren die mir gerade zu schwer sind durch den ein oder anderen zusätzlichen oder vergrößerten Griff auf mein Niveau hinzubiegen. Wahrscheinlich fange ich am Gelben Fels mit Charisma an. Die ist eh mehr oder weniger zusammengeklebt. Da fällt es kaum auf wenn ich da einen 9er draus mache. Vielleicht sieht man sich im Herbst dann mal am Gelben Fels. Viel Spaß bis dahin beim Bohren.
01.08.2009 - stoffelAdmin
....war gestern da. richtig gut wars. dieser haken macht die tour um keinen deut leichter. nur sicherer.
verschandelt??
darüber kann ich nur den kopf schütteln.
die überheblichkeit steigt oft mit der eigenen leistung.
vielleicht denke ich auch anders drüber, da ich das krachen der brechenden knochen hören mußte als mein seilpartner neben mir einschlug. (er war dem schwierigkeitsgrad gewachsen)
ich finde dieser einstieg vermittelt, einfach zu sein, aber er ist es nicht...

zugegeben: wenn der haken jetzt nicht dagewesen wär, hätte ich das so hingenommen. habe genügend erfahrung, um damit umzugehen. aber so manche äußerung geht mir auf den keks...
01.08.2009 - philAdmin
@harri

lol, wie teilt die natur dir denn mit, wieviele haken sie im fels haben will? oder sagt sie das immer nur dem, der die tour einbohrt?
01.08.2009 - PhantomAdmin
War heute zufällig seit 6 Jahren oder so mal wieder an den Baldis ohne von diesem gefährlichen Haken gehört zu haben.
Ich finde ihn sinnvoll! Und das ein weiterer Haken (zumal an den Baldecknadeln!) uns tolle mutige Clean-Kletterer wirklich so störensollte... So ist es in jedem Fall angenehmer, auch weil das Seil näher am Fels läuft und den Kletterer am 2 Haken nicht noch zusätzlich stresst. So oder so viel Spaß beim klettern, Johannes
30.07.2009 - HarriAdmin
@Jens: Ob ein Unfall passiert ist doch weder Glückssache noch abhängig von der Hakenzahl. Unfallursache ist in vielen Fällen einfach Dummheit weil man z.B. ein zu kurzes Seil verwendet und über das Seilende ablässt.
Wichtig ist zunächst mal Erfahrung und eine gesunde Selbsteinschätung. Wenn ich einer Tour (körperlich oder geistig) im Vorstieg nicht gewachsen bin, steige ich eben Toprope. Es spricht auch für fehlenden Respekt gegenüber der Natur wenn man das eigene Unvermögen durch zusätzliche Haken kompensieren will. Die Aufforderung vorhandene Haken zu ignorieren ist aus meiner Sicht eines der dümmsten Argumente in diesem Zusammenhang.
30.07.2009 - mattimasterAdmin
Hab die Route, bevor der neue Haken gebohrt wurde geklettert und ich hatte nicht das Gefühl einen Haken zuwenig gehabt zu haben...wer’s nicht kann bist zu den ersten Haken zu klettern, egal jetzt wieso, hat in der Fliegende Zecke nichts verloren und falls doch, dann gibt es immer noch so was wie nen Clipstick...Alb ist doch keine Kletterhalle...
Ich vermute nur, dass da jemand nur zu viele Haken übrig hatte...die Baldecknadeln sehen jetzt aus, nur Kopfschütteln..

...dürfen wir für unsere Sicherheit den Felsen zerstören!

Übrigens! Wieso bekommt die Fickmaschine (wenn’s bekannt) keinen neuen zusätzlichen Haken am Einstieg???
Und was sagen die Erstbegeher den dazu???
29.07.2009 - LebenAdmin
Ja, so ein Haken am Einstieg verhindert einen Beinbruch oder einen Sturz auf den Rücken. Wenn Dir sowas noch nicht passiert ist haßt Du Glück.
Schon zwei Unfälle mit Grounder in Bad Urach weil ein Zwischenhaken fehlte.
Mein Tip für Dich, ignoriere den Haken einfach.
Sei foh dass Du gesund bist!
Es gibt wirklich wichtigere Dinge im Leben.
27.07.2009 - mattimasterAdmin
war das wirklich nötig der Fliender Zecke am Einstieg einen neuen zusätzlichen Haken zu spendieren!?...*kopfschütteln*
26.05.2006 - olumAdmin
Wie muß ich das denn klettern damits 8+ werden soll? giebts da n trick?
Find den 2 Haken auch ganz schön schwer zu klinken, vorallem bei den schon etwas pollierten Tritten. Verglichen mit Hausmannssegen oder ähnlichen 8+ en in der Gegend fand ichs schon n Stück schwerer.
03.06.2003 - LukasAdmin
Dann frag ich mich was der Kommentar ("trainier ein wenig mehr platten... " sollte ??
Über diese "Platte" kann man mit einem Zug mit Rechts an die rechten Kante und mit Links an einem Seitsloper umgehen. Von da aus kann man direkt hoch zum 4. Haken greifen ? - wo bleib da die Platte ? - Diese Stelle ist denke ich einfacher als der Zug ziwschen dem 1. und 2. Haken.

Lukas

03.06.2003 - JNAdmin
Natürlich gilt die Kante - alles gilt, was man kriegen kann...
02.06.2003 - LukasAdmin
Laut INFOS sollen ja keine künstlichen Griffe/Tritte vorhanden sein, so wie das für mich aber aussah sind dort EINIGE Tritte bearbeitet !!

Dann noch ne Frage - ist die Kante rechts der "Fliegenden Zecke" wegdefiniert?? zwischen dem 2. und 3. Haken kann man sonst rechts an die Kante greifen wobei man mim Körper direkt am Haken und die Linke Hand Links der Haken ist

Lukas
01.08.2002 - Anonym (62.224.96.250)Admin
ich bin für 8+/9-
sam hat da voll recht!
trainier ein wenig mehr platten...

17.06.2002 - PhantomAdmin
Meiner Meinung eine 9-, konnte ich zwar noch nicht punkten finde ich aber im Vergleich zum Sturm... die ich schon gemacht habe nicht viel leichter, also 9- passt denke schon.
01.02.2002 - SAMAdmin
Und ich sag´s nochmal, die Route ist, wie in den alten Kletterführern nachzulesen, 8+/9- ! Ist eben etwas technisch.
20.01.2002 - AnonymAdmin
Zu dieser Route gibt es anscheinend viele Meinungen bzgl. der Bewertung. Vorschlag zu Güte, die nächsten 10 Begeher (Korrekt, nicht AF, Toprope, oder würde schon gehen...)geben eine Bewertung ab. PS. ich sage: Hart 9-!
25.08.2001 - AnonymAdmin
meiner Meinung nach deutlich schwerer als z.B. das Höhlendächle (8+) am Hockenloch und viel schwerer als das benachbarte Muggaseggele(8). Auch wenn die Uracher Hausmeister vom Abwertungs- bzw. Hartbewertungssyndrom befallen sind: eine klare 9-
20.07.2001 - AnonymAdmin
ich schau mir das schon ne weile an. nun schreib ich
auch mal was zum thema.<br>
macht wieder zwischenbewertungen wie damals...

ich gebe meinen routen jetzt immer! absichtlich zwischenbewertungen!
dann hab ich immer mit den andern was zu diskutieren.

euch muß es, glaub ich, sehr sehr langweilig sein wenn ihr immer über irgendwelche bewertungen mosert!

freud euch doch endlich mal wieder an einer route als
stetig nur an den bewertungen rumzuschrauben.

trainiert einfach härter ....

außerdem liegt eben dem einen das dächerklettern und dem andern die plattenschleicherei.

ich wünsch euch allen einen schönen sommer mit 18°C
und wenig regen! das ihr alle eure "projekte" fröhlich
rotpunkten könnt.
<br>
liebe grüße little master fixator



24.05.2001 - SAMAdmin
Also, dazu muß ich jetzt auch noch meinen Senf abgeben.
Die Route war so, wie sie bewertet war, also 8+/9-, völlig korrekt vom Schwierigkeitsgrad her angesetzt. Schade ist nur, daß die Kletterführerschreiber beschlossen haben die Zwischenbewertungen zu verdammen! Dadurch waren sie nämlich gezwungen, sämtliche zwischenbewertete Routen entweder Ab- oder Aufzuwerten. Meiner Ansicht nach völliger Blödsinn.
30.01.2001 - webmasterAdmin
Hehe - Sorry JN ;-)
30.01.2001 - JNAdmin
AAAARRRGHHHH!!!! Ein Komplott!!!! Phil hat den Webmaster bestochen! Jedenfalls gibt´s jetzt endlich auch in Urach eine wirklich pissleichte Easy-Going-Neun-Minus for Puffies ;-)))
29.01.2001 - philAdmin
hi martin, wie kann ich dir nur danken???
29.01.2001 - webmasterAdmin
Und schupps war´s 9- ;-)
29.01.2001 - philAdmin
hi martin, mach einfach ´ne 9- draus, weil der einzige, der für 8+ ist, ist der JN, und der untertreibt immer ohne ende!!!
29.01.2001 - webmasterAdmin
Was denn jetzt??? 9- oder 8+ oder 8+/9-? Ich bin für jede Schandtat bereit ;-) Gruss vom webmaster
29.01.2001 - MICHIPAdmin
Beim Sturm der Leidenschaft hat man sich auch getraut von 9-/9 auf 9 hochzugehen. Das find ich auch für die Zecke o.k. Also 9- statt 8+/9-.
26.01.2001 - JNAdmin
8+ ;-)))
26.01.2001 - AnonymAdmin
Hallo Jörg, so so, du und die vielen Begeher, hast du die Route überhaupt schon mal gepunktet? Ich bleibe bei meiner unten gemachten Aussage zur Bewertung,da ich die Route selber gut kenne und ich schon so einiges gesehen habe, als ich dort war. Desweiteren teilen auch die meisten anderen Kletterer, mit denen ich über die Route gesprochen habe, meine Meinung.
Gruß A.B. aus M.
26.01.2001 - philAdmin
hi JN, warum stand sie dann zu der zeit, als es noch zwischenbewertungen gab, mit 8+/9- im kletterführer?
25.01.2001 - JNAdmin
Wovon träumst Du eigentlich nachts? Natürlich wirst Du korrigiert: die Route ist seit ihrer Erstbegehung (85!) 8+ und wurde von den meisten nachfolgenden Begehern bestätigt, deshalb steht sie auch so im Führer (nicht etwa weil die Bewertungen im Führer auf dem Mist der Uracher Waldaffen-Mafia gewachsen sind, sie sind allesamt Umfragen unter vielen Wiederholern entsprungen!). Allerdings stimmt das mit den scharfen Griffen: mit ein wenig Tape an den Fingern geht das aber schon (vielleicht finden wir´s deshalb leichter).
12.12.2000 - AnonymAdmin
Solide 9-, Maximalkraft und Technik, im unteren Teil recht scharfkantige Griffe, ich glaube nicht, dass einer der Begeher meinen Bewertungsvorschlag nach unter korrigiert.

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MassivBaldecknadeln
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ca. 12 Meter
Charakter
(Anonym)
Fingerkraft
Technik
Tricky
Erstbegeher
(JN)
Stellwag, Bachner
Jahr der Erstbegehung
(JN)
1985
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