Spring & Summer Collection 2021 728x90

Text Kommentare

Text Fotos

Text Infos

Deutschland » Südpfalz » Bärenbrunner Tal » Nonnenfels » Jubiläumsriß/Idealausstieg
» Routen | Fotos  | Kommentare | Route eingeben «   Fotogalerie | Tickliste | Rangliste | Teilnahme Rangliste

Jubiläumsriß/Idealausstieg (7-)

 

Bisher 39 Kommentare zu "Jubiläumsriß/Idealausstieg"Hochgeladen von:
31.07.2011 - eremitAdmin
Mit den vorhandenen Ringen und einigen mobilen Sicherungen bestens zu sichernder Klassiker. Leider ist die Schlüsselstelle inzwischen ziemlich marmoriert, so daß man das Gestein an der Stelle duchaus als kontaktmetamorph bezeichnen kann. Wer geradso 7- klettert dürfte den Ausdauer fordernden Anstieg wohl eher nicht als Genuß empfinden und die Keile an der Schlüsselstelle wollen auch erstmal gelegt sein. Insgesamt kann man aber sagen: bei entsprechener Ausdauer und Erfahrung im Umgang mit mobilen Sicherungen ein absolut empfehlenswerter Anstieg.
05.06.2011 - KlausBeckerAdmin
Ich habe die Lege-Anweisung von Helge probiert, oder besser gesagt angewendet (siehe weiter unten). - UND - ich muss sagen, ich hatte trotzdem ein bisschen die Hose voll, - ABER - es funktioniert so wie beschrieben sehr gut - auch Onsight. Danke Helge, ohne Deine perfekten Hinweise (auch die der Ruheposition) hätte ich vielleicht anders ausgesehen. Schön war´s - in Jeder Hinsicht.
12.07.2008 - HPAdmin
Wir sind doch nicht im Chalk. Der Sandstein leidet nicht unter schwitzenden Händen.
12.07.2008 - wladimir.semjonovAdmin
Gerade an warmen Sommertagen lohnt der Einsatz von Magnesia. Manche mögen das wohl nicht, aber ich habe gehört, dass schweißige Finger den empfindlichen Sandstein deutlich mehr angreifen als das weiße Pulver.
08.07.2008 - kriegerAdmin
Um nochmal die Kernpunkte aufzugreifen: der Jubiläumsriß ist mMn sehr schwer für den Grad, man muss den Umgang mit Keilen und Friends sicher beherschen und am wichtigsten ist es eine gute Portion Mumm mitbringen!
07.10.2007 - EDIAdmin
Der Riss gleicht mittlerweile einem 1m-breitem Magnesia-Streifen! Also bitte das Zeug unten lassen und eine "saubere" Begehung machen...
Eure Nachfolger werden es euch danken!
24.08.2007 - dodderAdmin
Au Backe!War am Sonntag mal wieder in dieser wirklich selten schönen Tour und überlege jetzt ob man sie nicht umbenennen sollte,hätte auch schon einen Vorschlag:KOKAIN CRACK!!!Nein,jetzt mal Spass bei seite,das obere drittel des Rißes ist derart "gepudert",daß es in den Augen weh tut.Ab und zu mal Bürsten,der Fels u.die Kletterer werden es euch danken.Wer denkt,viel bringt viel ist im Irrtum,die Griffe werden immer schmieriger!!!Macht euch mal Gedanken es wäre schade um einen solchen Klassiker.
30.03.2007 - sandokhanAdmin
Zur historischen Richtigkeit noch folgende Anmerkungen:
Der Idealausstieg gehört im Wesentlichen zum "Im Westen nichts Neues". Nur die kurze Verbindung vom Jubi-Riß nach links zum "Im Westen.." wurde von mir damals mit Blick darauf erstbegangen, daß der originale Jubirißausstieg ein nicht eleganter "Auskneifer" war.
Der "Idealausstieg" als oberster Teil von "Im W.." wurde von mir damals zähneknirschend als Kompromiß erstbegangen. Eigentlich wollte ich ´78 "Im Westen nichts Neues" ja komplett begehen. Ich stand zu dieser Zeit aber wegen des sog. "Pfälzer Hakenstreites" unter Druck: Eine Fraktion von PK-Rebellen hatte mir im Namen der PK schriftlich angedroht, in allen meinen Neutouren nicht nur die Haken abzusägen, sondern auch entscheidende Griffe abzuhauen... sollte ich in meinem "schändlichen" Tun nicht einhalten. Ein solches Schicksal wollte ich dem unteren Teil von "Im Westen..", speziell der Kieselpassage, wie jeder nachvollziehen kann nicht zumuten, also richtete ich erstmals nur den oberen Teil ein und verband ihn mit dem Jubiriß. Daß das dann solange dauerte bis der Pfälzer Hakenstreit zu Ende ging und "Im Westen" gefahrlos eingerichtet werden konnte, ist Geschichte..
Wolfgang hat den Jubi-Riß 1976 zwar frei, aber nichtrotpunkt begangen, nachdem ich zuvor einigemal per Toprope gezeigt hatte, daß der Riß bei 7- frei zu klettern war. Eine Woche später wurde die Tour von mir dann "all-nut" rotpunkt geklettert. D.h. ich habe die rostigen Laubhaken damals gar nicht mehr eingehängt, sondern gleich alles mit Klemmkeilen gesichert.

Gruß R. Mühe

30.03.2007 - MartinLAdmin
Da der ominöse R. Schamoni auch die erste RP-Begehung erwähnt sei angemerkt, dass diese durch den jungen Wolfgang Güllich erfolgte, welcher in Ludwigshafen geboren ist. Es war also keinesfalls ein Sachse sondern ein junger Pfälzer, der die Route erstmals frei kletterte.
29.03.2007 - SteffAdmin
Der Jubiläumsweg (so die Namensgebung durch die Erstbegeher Hans Laub und Fred Frey) hatte im Originalzustand einen Haken am Überhang vor dem Riss, der nächste kam am Ende des Risses. An ihm wurde Stand gemacht. Laub/Frey querten dann rechts raus; der(heute) logische Originalausstieg wurde von Richard Mühe 1978 erstbegangen. Die Erstbegehung wurde 1960 mit Hilfe von zahlreichen Knotenschlingen zur Fortbewegung durchgeführt. Sächsische Kletterer gehen diese Route heute noch gerne mit Knotenschlingen, die dann aber lediglich der Sicherung dienen.
29.03.2007 - wolfiAdmin
der schamoni erzählt scheisse!
Wer ist das Überhaupt? Der will sich nur mit halbwissen wichtig machen kannste Vergesssen den Typ!
29.03.2007 - nightriderAdmin
Wer und warum hat diese Haken von damals entfernt?
29.03.2007 - r.schamoniAdmin
Die Route wurde zunächst technisch erstbegangen. So steckte anfangs eine Vielzahl von Haken im Riss, um die Strickleiter darin einzuhängen. Erst Jahre danach erfolgte eine freie/ Rotpunktbegehung mit Keilen durch einen jungen Sachsen, der zu Besuch inder Pfalz war.
29.03.2007 - solistAdmin
Wuerde mich mal interessieren, wie das Teil erstbegangen wurde. Gabs damals (1960) ueberhaupt schon Klemmkeile? Oder wurde der Riss mit Holzkeilen und/oder Freikletterei bezwungen? Auf jeden Fall eine der beeindruckendsten Routen in der Pfalz.
28.03.2007 - wolfiAdmin
Selbst wenn es so wäre,die wären nicht lange drin....
OPKK
Wolfi
23.03.2007 - webmasterAdmin
@r.schamoni
Ich hoffe sehr, dass das jetzt nur ein Scherz ist...
23.03.2007 - r.schamoniAdmin
In der Schlüsselpassage wurden zwei Ringe nachträglich gebohrt. Dort, wo man sonst unnötig mit Keilen hantieren musste, wurde jetzt nachgebessert. Ist nun bestimmt viel angenehmer, fällt auch optisch kaum auf.
31.01.2007 - stoffelAdmin
...auf jeden Fall nicht schwerer als die ebenfalls schöne 6+ Verschneidung (Lutz?)links ums Eck...
31.01.2007 - 2093-4192Admin
abwertende kommentare von arroganten menschen gibt es hier zu hauf. ich sehe keinen grund die route abzuwerten, nur weil du sie locker klettern konntest.
30.01.2007 - TalibanAdmin
Das war mal meine erste Pfalzroute. Höchstens VI+, finde ich. und perfekt absicherbar.
23.01.2007 - fertlhuberAdmin
Helge hat zwar meistens recht und seine Sicherungstellen-aufzählung ist toll, aber trotzdem ist der Jubi-Riss keine 7- nach dem alten Hermann Uiaa (1903-1963), noch nicht mal in Heubach. Fliegt nämlich JEDER 7- Kletterer runter, das ist meine Maßstab,der natürlich richtig ist.
29.06.2006 - nightriderAdmin
Soooooooooo schlimm ist das Bild nun auch wieder nicht! ;)
28.06.2006 - greedy CAdmin
Hatte ja gehofft, dass die Forum-Diskussion um gute und schlechte Fotos in der Routen-DB ein bisschen mehr Ehrgeiz bei den Fotografen weckt, wirklich nur gelungene Bilder hochzuladen. Horst, dein neuestes 08/15-Arschfoto wird dieser Traumtour absolut nicht gerecht, dieses und manches andere in der letzten Zeit hättest besser für dich behalten. Schau dir mal das geniale Foto von Helge daneben an. Gib dir bitte etwas mehr Mühe und anderen auch eine Chance, die nicht auf-Teufel-komm-raus mit der Digicam draufhalten, sondern auf optimale Bedingungen warten und sich anstrengen, um ein nettes und originelles Foto zu machen.
18.02.2006 - mdAdmin
@helge: Beitrag war auch nicht SO ernst gemeint. Schon klar: Unterbewertete 7er gibts in der Pfalz viele.
14.02.2006 - HelgeAdmin
Ach herrje, wenn man ausreichend viele gute Griffe oder in diesem Fall eben Klemmer auslässt, kann jeder Sechser zu einer Zehn werden. Aber ehrlich gesagt halte ich den Jubiläumsriss für eine ganz normale 7-. Die Lutzverschneidung direkt nebendran finde ich mindestens genauso schwer und da steht 6+ dran. Und wenn Du mal eine *richtig* schwere 7- klettern willst, dann geh an den Spirkelbacher Rauhfels und versuch den Alten Dachweg...
11.02.2006 - mdAdmin
Die wahrscheinlich schwerste 7- der Welt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Sonne scheint und man den guten Klemmer an der Schluesselstelle uebersieht (und versucht, den Riss am rechten Rand nach oben zu piazen) -- dann kann die gefuehlte Schwierigkeit rasch auf 8- anwachsen. Warum die beiden unteren Ringe da stecken wo sie sind, ist mir ein Raetsel...
23.06.2003 - HCMVAdmin
Nur wer die nötige Nervenstärke hat, kann in dieser Route bestehen. Respekt! Bei mir hat es nur zu einem TopRope-Versuch ohne Chalkbeutel gereicht. Mein Vorsteiger hat auch ca. 10 Keile/Friends etc. zur Nervenberuhigung gelegt.
Tim
10.10.2002 - YoAdmin
Jaja, nur 7-, aber irgendwie überkam mich ein breites Grinsen, als ich mich in das Büchlein eintrug. Es steckt übrigens seit einer Woche ein Fixkeil (nicht von uns). Haben ihn nicht rausgekriegt. Ungefähr dort sitzt auch ein 9er Hex PERFEKT. Und mehrbrauchts ab dem 2. Ring gefährdungstechnisch nicht. Schneller klettern spart Ausdauer... Grinsegrüße, Jo
09.10.2002 - PaulAdmin
Was heißt hier super Route ? Ich hör immer nur super Route. Keiner sagt hier mal ehrlich, daß die Tour voll`s Ausdauerbrett ist (oder haben die Kommentarschreiber alle nur geträumt,sie hätten sie gklettert?!)
Wenn man die Tour in ihrer Gesamtheit sieht und die Anforderungen,die an den Vorsteiger gestellt werden, muß man fairer weise eingestehen,daß viele Leute besser die Finger davon lassen sollten,die von sich denken,daß sie
(7-) klettern können.
18.05.2002 - MekkieAdmin
Eine Super route aber etwas beangstigend fur einen Pfalz "Anfanger"!
28.02.2001 - HelgeAdmin
Zwei von zwanzig Keilen, die gehalten hätten?

O.K., hier mein persönlicher Vorschlag á la "Malen nach Zahlen", damit in dieser Traumroute niemand Angst haben oder ewig topropen muß (Alle Keile bei Vernünftiger Anbringung bombig):

----An der Einstiegsschuppe besser nix legen wegen Seilreibung (zur Not Camalot 3 und hinterher wieder rausholen)

----Am Bändchen Camalot 1 von unten in den Rißwulst schieben und mit Bandschlinge verlängern

----Zwei Ringe

----Am Ende des ersten Risses rechts perfekter Rock 7, Ruheposition

----Nach links in den zweiten Riß und dort in die trichterförmige Erweiterung beliebigen größeren Keil (z.B. Rock 8)

----In der zweiten großen Rißerweiterung hinten oben Camalot 3

----Praktisch mitten in der Schlüsselstelle geht ein Camalot 2, der dann allerdings einen guten Handklemmer etwas blockiert (also abwägen zwischen Kraft und Angst!)

----Band/Ring

----Ausstieg mit Ringen gesichert, ein kleiner Friend ganz oben angenehm

----Magnesia bitte unten lassen!

----Viel Vergnügen!!!
27.02.2001 - ArnoAdmin
Tja, obwohl ich die mit 20 Keile im Riß gesichert hab (ich war auch richtig ängstlich, hab beinahe Pipi in mein Short gemacht...), hab ich beim Runterkommen gemerkt daß nur 2 keile gehalten hätten...
Also hab ich die fast solo geklettert! Sowieso bin ich "glücklicherweise" ganz oben, ein Zug vor dem Stand im Ring gestürtzt, weil ein Kiesel sich gebrochen hat... Ich hasse die Onsights in der Pfalz, da ist immer ein Unglück dabei (wie beim Flug des Albatros, oder diese sandige, aber schöne aussehende Scheißkante am Retchelfels wo da kein Haken ist...)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Schuldigung...
23.02.2001 - AlexWAdmin
Was heisst hier Knotenschlingen oder Keile, wenn man cool genug ist, am Hof einen gesoffen hat und dann nach der Schlüsselstelle feststellt, dass man das Seil vergessen hat, braucht man dieses ganze Sicherungsgeraffel nicht.
Weiss eigentlich jemand wasder Lischer heute so treibt, schon ewig nicht mehr gesehen ?
21.02.2001 - ChrisAdmin
M.E. die schönste Route der Pfalz in diesem Schwierigkeitsbereich.
Der Riß geht auch super mit Knotenschlingen. Die Reibung oben ist zwar genauso toll, nur sollte man hier doch besser die Ringe klinken ;-)
21.02.2001 - stoneloveAdmin
Noch ein kleiner Tip fuer Leute, die das Ding nur mit Keilen klettern (so wie ich damals onsight!....ahhh Lob,Lob!): die Schluesselstelle kann mit 2 Keilen mittlerer Groesse direkt uebereinander super gesichert werden. Danach kommt der Ring.
Vielleicht sollte man noch sagen, dass das Piazen im Jubelriss zu den sichersten Methoden gehoert, sich dort raus zu katapultieren (Hey Pete ;-). Vielleicht sollte man auch noch sagen, dass es KEINE Toprope-Tour ist, die man mangels geeigneter Technik elend zuchalken darf!
21.02.2001 - Götz.MinuthAdmin
Super Route, ich hätte nur nicht bei 30 Grad und Sonne da reingehen sollen, da läßt einen der Schweiß wieder rausrutschen ;-) genial !
08.11.2000 - webmasterAdmin
Hm - ich dachte Hagen G. aus D. wäre zuviel mit Vaterfreuden gesegnet, um überhaupt noch Bergsteigen zu gehen. War übrigens schon immer eine kleiner Kamikaze ;-)
08.11.2000 - joergAdmin
Es gibt doch zwei ganz gute Möglichkeiten: Entweder vom letzten Haken Augen zu und durch - empfiehlt sich nur, wenn Du einen 7er ganz gut drauf hast und die Moral o.k. ist - oder schön selbst absichern. Geht wirklich super und die Keile halten auch - wenn Du es kannst. Hagen G. aus D. (hallo webmaster!) ist im Juni immerhin 6-7 m in einen reingesprungen.
17.10.2000 - HelgeAdmin
Grandiose Linie, traumhafte Kletterei, und entgegen anderslautenden Gerüchten perfekt abzusichern. Sicher die beste 7- in der Pfalz!

INFOS
Diese Route Deiner Tickliste hinzufügen
Wer hat die Route schon geklettert?
Wie findet Ihr die Bewertung dieser Route?
Grad aufwerten (19)
Hart für den Grad (4)
Normal für den Grad (4)
Leicht für den Grad (0)
Grad abwerten (8)
Abgegebene Stimmen35
Eigenes Urteil zur Bewertung abgeben


MassivNonnenfels
GebietBärenbrunner Tal
Ausrichtung
(Helge)
Südwest
Absicherung
(Helge)
Gut
Schatten
(Mekkie)
Vormittags Schatten
Zwergentod
(Helge)
Nein
Neigung
(Helge)
Senkrecht
Anforderung
(Helge)
Ausdauer
Lange Feucht
(Helge)
Nein
Keile erforderlich:
(Helge)
Ja
(Teilweise) Brüchig
(Helge)
Kein Bruch
Routenmanipulation
(Helge)
keine künstlichen Griffe/Tritte
Höhe
(Helge)
ca. 35 Meter
Charakter
(Helge)
Fingerkraft
Technik
Erstbegeher
(Helge)
H.Laub, F.Frey
Jahr der Erstbegehung
(Helge)
1960
Zugang