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Rechts vom Dampfriss (8-/8)

 

Bisher 12 Kommentare zu "Rechts vom Dampfriss"Hochgeladen von: Olli
15.12.2013 - HansAdmin
Hallo Olli,
schau mal, was ich hier auf climbing.de gefunden habe: Tagediebe, Schwarze Wand, Lenninger Alp. Erstbegeher Pasold/Vatter, frei Calmbach. Geht doch, oder?
05.06.2005 - iwAdmin
Mal was ganz anderes: Sieht unscheinbar und eingezwängt aus, ist aber von der Kletterei her gar nicht so schlecht. Die Bewertung erscheint mir allerdings etwas hochgegriffen.
06.06.2004 - HansAdmin
Arne, du hast völlig recht: Eure "Akrobatik" ist für mich nicht nachvollziehbar und jeder ist (meist) mit seiner selbst gestellten Aufgabe zufrieden. Und das ist das Tolle am Klettern. Und noch toller wäre es, wenn man die Leistungen der anderen zumindest zur Kenntnis nehmen würde. Und genau darum geht es mir, das genau das Olli nicht getan hat, so wie ja auch du schon, und dass Olli sich dabei gleichzeitig mit fremden Federn geschmückt hat ("vorbildliche Absicherung").
Olli meint, dass es "leider" die entsprechende Möglichkeit, meinen Anteil an der Route anzugeben, nicht gebe. Ziemlich faule Ausrede. Was hat ihn daran gehindert, dieses genauso in seinem Kommentar anzumerken, wie er es zu Götz´ Route bei "Kletternimnorden" gemacht hat? Und da sogar, obwohl Götz gar nicht die Erstbegehung gemacht hatte!!
Kann sich Olli eigentlich nicht mehr äußern, oder will er nicht? Oder wieso zerbrichtst du dir seinen Kopf?
04.06.2004 - ArneAdmin
Olli hat das wohl kaum in böser Absicht gemacht und hat es ja auch klargestellt, also dürfte das damit auch erledigt sein. Seine Solobegehung ohne Topropen ist denke ich schon ziemlich guter Stil, wenn auch nicht in vielen Routen praktikabel.

Sicher würden mir viele Deiner Erstbegehungen von unten zu knabbern geben, aber Dir sicher auch unsere ´Akrobatik´. So sucht sich jeder seine Herausforderung und ist glücklich damit. Und das ist doch eigentlich das Tolle am Klettern!
04.06.2004 - HansAdmin
Hallo Arne,
nett, dass du das mit der Bärenfährte doch schon korrigiert hast!
Ansonsten musst du mich irgendwie missverstanden haben: ich habe nicht von meiner "dollen" Leistung bei d i e s e r Erstbegehung geredet, sondern ganz allgemein vom von Unten-Erstbegehen und Ollis Vergleich dazu mit seiner Erst-Free-Solo. Und da gibt es in der Tat einiges, was einigen von euch zu knabbern geben würde!
Und: Olli hat sich selbst ausdrücklich als "Erstbegeher" ins Netzt gesetzt! Schau nach!

Hans
03.06.2004 - ArneAdmin
@Hansi: Deine Erstbegehungsethik und Deine herrausragenden Leistungen hier im Norden in allen Ehren, aber hier schießt Du doch wohl etwas übers Ziel hinaus. Olli hat die Absicherung als vorbildlich angegeben, weil sie es eben ist, egal wer dafür gesorgt hat. Das er sich mit dieser Route nicht als Meisterkletterer profilieren will und wie unwichtig ihm diese Route ist, sieht man allein an der liebevollen Namensgebung. Zudem bei dieser Route von einem Start ins Unbekannte beim Erstbegehen von unten zu sprechen, ist bei einer derartigen winzigen Route eh etwas übertrieben. Man kann die Wand komplett einsehen, sie ist 10m hoch, sie besteht mehr oder weniger aus einem Einstiegsboulder und anschließendem Genußgelände. Wenn man dort in Schwierigkeiten geraten würde, geht man einfach einen Schritt nach links in bekanntes leichtes Gelände.

Versteh mich nicht falsch, die erste Begehung hast sicher Du gemacht, aber das hat Olli auch nie bezweifelt.
03.06.2004 - Götz.MinuthAdmin
Hallo Hans und Olli,

mir ist es wirklich nicht gelungen bei meinem alten Projekt den ersten Haken richtig anzuklettern bzw. vernünftig vom Boden abzuheben. Ich denke nach Ollis Beschreibung wie er es gemacht hat bin ich schlicht weg zu ungelenkig,vielleicht hätte ich sogar genug Kraft dafür gehabt. Vielliecht probier ich es wenn ich mal im Lande bin auch nochmal. Also aus meiner Sicht hat Olli eine saubere erste Begehung gemacht.

Gruß an alle

Götz
03.06.2004 - HansAdmin
Noch ein Nachschlag, damit ich nicht in meine eigene Falle tappe: Die Aussage, eine "Begehung" sei eine Durchsteigung einer Kletterroute vom Einstieg bis zum Ausstieg, egal wie, muss dahingehend präzisiert werden, dass schon immer nicht akzeptiert wurde, wenn die Begehung mit Sicherung von oben, bzw. mit exzessiven Hilfsmitteln erfolgte. So sind die mit Seilwurf durchgeführten Gipfeleroberungen im Elbsandstein oder in den Alpen, außer vielleicht von den Machern, nicht anerkannt worden. Ebenso die Begehungen mit Leitern, im Toprope oder über Bäume oder ähnliches. Aber selbst diese Uraltübereinkunft ist der Erosion ausgesetzt. Siehe einige Beiträge von Klem Loskot oder jüngst im "Kletterninterview" von Martin Joisten. Auch wenn diese Erosion fortschreiten sollte, wird es trotzdem - behaupte ich - immer so bleiben, dass eine Begehung mit Sicherung von unten höher eingeschätzt wird, als eine mit Sicherung von oben. Der Weg zur Artistik mit nur scheinbar höherem Risiko - weil weiter oben in der Zirkuskupelablaufend, dann aber mit Auffangnetz - wird sicher als Randdisziplin Anhänger finden, wie z.B. auch die "Harlem Globetrotters", aber die Mannschaftssportart Basketball wird die überwiegende Anhängerschar behalten, schon allein deswegen, weil nur ganz wenige die Befähigung hätten, bei den Harlems mitzuspielen. Ebenso - denke ich - wird die Reduzierung des Kletterns auf die ausschließliche Überwindung von exzessiven Schwierigkeiten ohne jegliches Risiko, noch nicht einmal das des kurzen, aber mit Sicherheit abgefangenene Fluges, nicht die breite Akzeptanz finden, die sich vielleicht einige erträumen. Wer das machen möchte, bitte schön, aber bitte nicht der Versuch, das als Weiterentwicklung zu verkaufen. Die echte Weiterentwicklung ist erst wieder gegeben,wenn die erreichten Artistikleistungen auf den gesicherten Vorstieg übertragen werden können. Und das gelang bis jetzt noch immer!!
Keine dieser angedachten Entwicklungen geht allerdings so weit, die tatsächliche Erstbegehung einer Route nach der 1. RP-Beg. abzuerkennen. So wie es Olli, aber er nicht allein, gemacht haben. Und nicht nur hier bei uns im Norden! Immer nach dem Motto: Mein Maßstab zählt, alles andere ist nichts wert! Schade!!!
Übrigens Olli, ist deine "Erstbegehung von Götz´ Projekt tatsächlich eine, denn es ist mit nicht bekannt, dass Götz an dem Weg mehr gelungen ist, als die Haken aus dem Abseilsitz anzubringen. Vielleicht hat er aber doch den ersten Haken angeklettert, diesen benutzt und ist dann durchgestiegen. Dann wäre deine Begehung auch keine Erstbegehung, sondern "nur" die erste Freesolo.
Auf denn, lasst uns fröhlich streiten.
Hans
02.06.2004 - HansAdmin
Hallo Olli,
jetzt wird´s interessant:
Was ist eine Begehung eines Kletterweges? Doch wohl vom Einstieg zum Ausstieg zu gelangen, egal wie. Das Wie wird mit Zusatzkennzeichnungen angegeben: RP-Beg., Nachtbeg., Beg. mit verbundenene Augen, u.v.m.. Dann gibt es aber genau eine Erstbegehung, nämlich die erste Beg. vom E. zum A., egal wie. Und die hast du fälschlicherweise für dich reklamiert. Natürlich gibt es noch viele weitere 1. Begehungen, die aber a l l e mit Zusatzbemerkung: 1. TR-Beg., 1. Frauenbeg., 1. RP-Beg., 1. Barfußbeg., u.s.w..
Dass du dann auch noch angibst, eine "vorbildlich" gesicherte Erstbegehung gemacht zu haben, obwohl du weder die drei Zwischenhaken, noch den Umlenker gesetzt hast, ist schon dreist. Und es sei noch einmal angemerkt, dass ich die Zwischenhaken n i c h t aus dem Abseilsitz gesetzt habe, sondern mühselig im Vorstieg!
Dein Vergleich deiner Soloerstbegehungen mit der Eröffnung einer Route von unten, der offensichtlich zeigen soll, dass du sehr wohl beurteilen kannst, was es bedeutet, eine schwerere Routen von unten zu eröffnen, zeigt nur, dass du genau das nicht kannst. Die Soloerstbegehung einer Route mit Einstiegsboulder und leichtem Finish - und nichts anderes sind die von dir angeführten Wege - hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Versuch zu tun, eine Sportkletterroute im Vorstieg zu eröffnen. (Die Messlatte für obige Aussage ist dein eigenes Kletterkönnen und nicht etwa meines, das viel tiefer anzusiedeln ist!)
Bist du schon ein einziges Mal mit all dem Geraffel - das meiste erweist sich im Nachherein als überflüssig, aber das weiß man vorher nicht, weil man nicht weiß, was auf einen zukommt, man muss auf alles vorbereitet sein - in eine dir unbekannte Wand eingestiegen und hast versucht, eine Erstbegehung zu machen, die anschließend als schöne Sportkletterroute akzeptiert wird? Anscheinend nicht!
Es ist schon erstaunlich, wie du genau eine einzige Messlatte zulässt, nämlich deine eigene und noch nicht einmal auf die Idee kommst, dass es auch andere geben könnte. Sonst hättest du nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und im Prinzip behaupten dürfen, dass Birnen schlechte Äpfel sind, weil sie anders schmecken. Welch eine Sinnlosigkeit!!
Ich bin auf deine Antwort gespannt.

Hans
01.06.2004 - OlliAdmin
Hallo Hansi!
Eigentlich weißt du doch, dass ich großen Respekt vor deiner Einstellung habe, Routen von unten zu erschließen und einzurichten. Schließlich sind sehr viele schöne Linien bis zum 9. Grad dabei...
Hier geht es allerdings „nur“ um die 1. freie Ersteigung eines in der Projektliste als „offen“ gekennzeichneten Projektes. Da ist es doch seit jeher gebräuchlich, eine Schwierigkeitsangabe auszuwerfen und dem Ding einen Namen zu geben. In Martins Datenbank fehlt leider (?) die Rubrik „1. Begehung von unten / a.f. bzw. technisch / = H.W. – 1. freie Begehung/ R.P./ solo = O.H.“ - sonst hätte ich das mit Sicherheit angeklickt...
„Ich weiß nicht, ob du überhaupt beurteilen kannst, was dazu gehört, Routen in oberen Graden von unten zu erschließen!“ – vielleicht interessiert dich in diesem Zusammenhang, dass ich diese Route solo erstbegangen habe, ohne sie vorher großartig im Top-Rope einstudiert zu haben. Genau wie den anderen neuen Neuner im Zirkus.
Grüße: O.
30.05.2004 - HansAdmin
Hallo Olli,
schön dass du diese "vorbildlich" abgesicherte Route "erstbegangen" hast. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen z. B. der Krokodil Talseite, erstbegangen von Richard (natürlich von unten), später "befreit" von Milan und "deiner" Erstbegehung? "Rechts vom Dampfriss" wurde vom mir vor sieben Jahren erstbegangen, und zwar von unten, aber nicht RP geklettert. Vielleicht mal wieder wegen meiner nur 1,7 m. Ich fände es nur fair, diese Leistung - und ich behaupte, dass es eine ist - nichtvollständig unter den Tisch fallen zu lassen. Ich weiß nicht, ob du überhaupt beurteilen kannst, was dazu gehört, Routen in oberen Graden von unten zu erschließen! Nur sein eigenes Tun gelten zu lassen und andere Leistungen schlicht zu verschweigen, ist nicht sonderlich anständig ("fair" hatte ich schon ober verwendet.)
17.05.2004 - OlliAdmin
Das alte Projekt direkt rechts vom Dampfriss. Unten hält man einmal eine recht unangenehme Leiste mit rechts und eiert sich mit nassem Loch bis zu guten Fingerlöchern direkt beim 2. Haken. Der Rest ist noch 6-. Geht auch mit der Leiste in der linken Hand. Ist dann deutlich schwerer.

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MassivZirkus
GebietLevedagser Klippen
Ausrichtung
(Olli)
Westen
Absicherung
(Olli)
Vorbildlich
SchattenK.A.
ZwergentodK.A.
Neigung
(Olli)
Leicht Überhängend
Anforderung
(Olli)
Maximalkraft
Lange FeuchtK.A.
Keile erforderlich:
(Olli)
Nein
(Teilweise) BrüchigK.A.
RoutenmanipulationK.A.
Höhe
(Olli)
ca. 8 Meter
Charakter
(Olli)
Fingerkraft
Erstbegeher
(Olli)
O. Hartmann
Jahr der Erstbegehung
(Olli)
2004
Zugang


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