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Deja (8b+)

 

Bisher 2 Kommentare zu "Deja"Hochgeladen von: Grishan
08.11.2002 - ch.frickAdmin
Bei dieser Route handelt es sich effektiv um die einzige echte Ausdauerroute französischen oder spanischen Zuschnitts (ich bemühe mal die französichen und spanischen Ausdauerrouten um eine Vorstellung über den Anspruch der Kletterei zu ermöglichen). Das bedeutet, im Gegensatz zu vielen anderen Routen im Nordwestlichen Jura, dass sie nur mit superharten Unterarmen bewältigt werden kann. Die Kletterei gestaltet sich - wiederum im Vergleich zum Restjura - vom technischen Anspruch her eher gering. Das Problem sind die ständig abschüssigen Griffe, die zum Teil sehr sauber angepasst werden müssen.
Der erste Teil besteht aus einem sehr spektakulären Linksquergang, was die Züge angebelangt. Die Griffe sind schon gross aber speziell. Schwierig ist der Haken am Beginn der Linkstraverse einzuhängen (kleine Seitleiste rechts und abschüssige Tritte). Dann Züge an denen dreimal der Körperschwung abgefangen werden muss.
Einfachere, aber anstrengende Züge führen zu einem mehr schlechten statt rechten Ruhepunkt. Ein kleiner Riss hinter einem abgespaltenen Block erlaubt gerade der Hälfte des ersten Fingergliedes dort hineinzustopfen. Der Rastpunkt hilft mehr der Beruhigung denn der Erholung...
Dann folgt die Crux, was die Schwierigkeit der Züge anbelangt. Diese besteht daraus anstrengend vom Rastpüunkt weg (evtl. Untergriff) zu kommen und mit der rechten Hand einen Sloper zu halten, den man bei der allerersten Betrachtung beim auschecken erst mal als unhaltbar abtut. Eine gute Hüftbeweglichkeit hilft hier weiter, wenn man den rechten Fuss auf Schulterhöhe stellen kann. Dann folgt die Rennstrecke und der Wettlauf gegen die allmählich steinharten Unterarme, die Schüttelposition an einem flachen Band ist mehr eine Verzweiflungstat denn wirklich erholend, dann kommt die Durchstiegscrux. Isoliert klettern sich die Züge leicht. Auch die ganze Passage. Sie ist aber so fies (und daher interessant), dass der Durchstieg von den letzten fünf Zügen abhängt. Entscheidend im Durchstieg wird daher sein eine Fähigkeit zu entwickeln, während der Kletterei runterzuschütteln, selbstverständlich perfekt zu atmen. Eine recht interessante Route, insgesamt sehr athletisch. Meiner Meinung kein Zug so schwer, wie die schwersten Züge von Mines de rien (die zudem viel technischer sind), dafür anhaltender und schlechter zum ruhen, ein reines Ausdauerproblem eben. Während Mines... als Maximalkraftausdauerroute angesehen werden darf.

Der Erstbegehr war übrigens Phillipe Steulet, 1989.
Die erste Wiederholung gelang Thomas Kraus 1991
und dieerst dritte bekannte Begehung Olivier Froideval, 2001.

Erstaunlich, dass die Route so wenig versucht wird. Es klettert so gut wie niemand darin. Die Route ist in keiner Weise abgeschmiert.
26.10.2001 - AnonymAdmin
3 Teile:
erste Teil ist sehr überhängend mit gute Griffe, dann ein Ruhepunkt
zweiter Teil ist mehr boulderartig mit einem flach Griffe schwer zu halten, dann ein Ruhepunkt auf ein grossen Flach
letzer Teil ist leicht überhängend und kleingriffig, Schlusselstelle der Begehung

Bebe

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MassivDevers
GebietSoyhieres (La Fenatte)
Ausrichtung
(Anonym)
Süden
Absicherung
(Anonym)
Gut
Schatten
(ch.frick)
Nachmittags Schatten
Zwergentod
(Anonym)
Nein
Neigung
(Anonym)
Stark Überhängend
Anforderung
(Anonym)
Maximalkraftausdauer
Lange Feucht
(Anonym)
Nein
Keile erforderlich:
(Anonym)
Nein
(Teilweise) Brüchig
(Anonym)
Oben
Routenmanipulation
(ch.frick)
keine künstlichen Griffe/Tritte
Höhe
(Anonym)
ca. 25 Meter
Charakter
(Anonym)
Athletik
Fingerkraft
Erstbegeher
(Anonym)
Thomas Kraus
Jahr der Erstbegehung
(ch.frick)
1989
Zugang